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Experten-Tipps

Hundepflege - Tipps und Tricks

Bürsten, Baden, Scheren, Schneiden – Hunde benötigen wie die Hundehalter selbst regelmäßige Pflege. Und diese dient nicht nur der Optik, sondern ist auch für die Gesundheit des Tieres wichtig: Ein gepflegter Hund hat weniger mit Entzündungen, Parasiten, Zahn- oder Ohrenproblemen zu kämpfen. Und so macht Hundepflege das Hundeleben einfach schöner, für Tier und Herrchen gleichermaßen.

Wir haben für Sie in diesem Beitrag ein paar grundlegende Tipps und Tricks für die Hundepflege zusammengestellt. Sie finden Sie hier außerdem weiterführende Links zu anderen Beiträgen in unserem Magazin, die sich ausführlich mit den verschiedenen Themen rund um die Hundepflege auseinandersetzen.

Hundepflege von Anfang an macht das Leben einfacher

Sie werden von einigen Hundebesitzern gehört haben, dass ihr Vierbeiner Fellpflege und Zahnpflege so gar nicht mag. Das kommt in der Tat auch oft vor, doch der Kampf beim Bürsten und Pflegen kann vermieden werden: Fangen Sie mit der Pflege bereits im Welpenalter an. Am Anfang müssen Sie Ihrem Hund kein Fell schneiden oder ihn baden. Doch Bürsten und Kämmen sollte auch bei kleinen Hunden dazugehören, denn auch ihr Fell kann verfilzen. Und die Zahnpflege sollte ebenfalls in jedem Alter selbstverständlich sein.

Fangen Sie spielerisch an, geben Sie Ihrem Liebling die Pflege-Untensilien zum Spielen, bauen Sie in jede Pflegeeinheit ganz viele Streicheleinheiten und Leckerli ein. Wenn die Rasse regelmäßiges Scheren im Erwachsenenalter erfordert, lassen Sie die Schermaschine immer wieder in der Nähe des Hundes laufen, damit er sich an das Geräusch gewöhnt.

Wenn Sie Ihren Vierbeiner von Beginn an an Hundepflege gewöhnen, wird er mit hoher Sicherheit später das Bürsten, Kämmen und auch Baden genießen, so dass Sie keine Probleme mit der Hundepflege haben werden.

Gesundes Fell – gesunder Hund

Auf diese einfache Formel lässt sich die Notwendigkeit der Fellpflege beim Hund herunterbrechen. Verfilztes, ungepflegtes Fell ist ein Paradies für Parasiten – sie können sich darin viel besser einnisten und bleiben bei mangelnder Pflege unentdeckt. Beim Gassigehen können sich Zweige, Blätter und Samen im Fell verfangen, die zu Verletzungen und Entzündungen der Haut führen können. Und wenn ein Hund ohne Fellwechsel, wie ein Pudel, nicht regelmäßig geschoren wird, leidet er unter dem Übermaß an Fell an seinem Körper.

Je nach Rasse müssen Hunde öfter oder weniger oft gebürstet oder gekämmt werden. Bei Hunden mit langem Fell sollten Sie täglich zur Bürste greifen. Und auch Kurzhaarrassen benötigen Fellpflege – mit einer Bürste entfernen Sie Schmutz, abgestorbene Haare und Haut vom Fell Ihres Hundes.

Ausführliche Informationen zur richtigen Pflege der verschiedenen Hunderassen finden Sie in unserem Beitrag Fellpflege beim Hund.

Fellpflege im Winter

Im Winter braucht Ihr Liebling natürlich ebenfalls Pflege, damit er mit glänzendem Fell und gut geschützt durch den Winter kommt. Bei Hunden mit Fellwechsel beispielsweise dienen das dichtere Fell und mehr Unterwolle dazu, den Vierbeiner vor Kälte und Nässe zu schützen. Verfilzungen jedoch sollten genauso wie zu jeder anderen Jahreszeit entfernt werden, weil der Filz den Hund nicht wärmt.

Nur Rassen, die im Sommer getrimmt oder geschoren werden, können ihr schützendes Fell im Winter behalten. Fragen Sie Ihren Tierarzt oder Hundefriseur, wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie mit dem Fell Ihres Lieblings umgehen sollen.

Das Fell zwischen den Pfoten sollten Sie soweit es möglich ist entfernen. Schnee, der an den Haaren zwischen den Zehen kleben bleibt, ist für den Hund beim Laufen unangenehm, und Matsch kann zu Verfilzungen führen, was wiederum Entzündungen und Schmerzen hervorrufen kann. Damit die Ballen gut geschützt sind, empfehlen wir, sie vor dem Spaziergang mit Melkfett oder einer speziellen Pfotencreme einzucremen. Das beugt spröden und rissigen Ballen vor, vor allem, wenn im Winter viel Salz gestreut wird und Sie keine Möglichkeit haben, solche Gebiete zu meiden. Auch nach dem Gassigehen können Sie die Pfoten mit spezieller Pflege behandeln. Hier haben sich Produkte mit niedrigerem Fettanteil bewährt, die keine Spuren auf dem Fußboden hinterlassen. 

Nach dem Spaziergang sollte Ihr vierbeiniger Freund gründlich abgetrocknet werden, damit er sich nicht erkältet. Hundefell trocknet recht langsam, und Ihr Hund wird dankbar für Ihre Hilfe sein. 

Pfotenpflege beim Hund

Hundepfoten sind äußerst sensibel und für die Gesundheit Ihres Hundes sehr wichtig: Die dicke Hornhaut schützt die Pfoten vor Verletzungen, das Polster schont außerdem Gelenke und Knochen des Tieres. Gleichzeitig befinden sich an den Ballen Rezeptoren, die dem Tier die Orientierung erleichtern. Über die Pfoten reguliert sich teilweise die Körpertemperatur der Hunde, und Krallen geben Ihrem Vierbeiner zusätzlichen Halt.

Damit die Pfoten ihre Aufgaben ohne Probleme erfüllen können, müssen auch sie regelmäßig gepflegt werden, wenn auch nicht so oft wie das Fell. Sobald die Krallen auf glattem Boden zu hören sind, sollten sie geschnitten werden, und wenn sich am Pfotenfell zu viel Dreck oder im Winter auch Schnee sammelt, wird es Zeit, die Haare etwas zu stutzen. Die Pfotenpflege beim Hund erfolgt also mehr nach Bedarf. Lesen Sie in unserem Beitrag Pfotenpflege beim Hund mehr über das Thema.

Pflege von Augen, Ohren und Zähnen

Hundepflege hört natürlich nicht beim Fell und den Pfoten auf. Auch Augen, Ohren und Zähne wollen gepflegt sein, damit Ihr Hund gesund ist und bleibt. Augen, Ohren und Zahnfleisch sollten Sie regelmäßig auf Entzündungen prüfen, bei den Ohren auch nach etwaigem Parasitenbefall suchen. Bei einigen Rassen müssen Hundehalter regelmäßig die Haare im Gesicht schneiden, damit diese nicht in die Augen fallen. Und während Sie bei Augen und Ohren nur dann eingreifen, wenn tatsächlich ein Problem vorliegt, sollten die Zähne Ihres Hundes am besten zweimal in der Woche gereinigt werden. Hochwertiges Trockenfutter und spezielles Kauspielzeug helfen Ihnen dabei, die Zähne Ihres Lieblings zu pflegen.

Wir empfehlen Ihnen auch für diese Themen unsere ausführlichen Magazinbeiträge:

Hund baden – ja oder nein?

Auf diese Frage gibt es ein klares Jaein als Antwort. Vom Grundsatz her müssen Hunde nicht gebadet werden. Wenn Hundebesitzer ihre Vierbeiner regelmäßig bürsten und kämmen, reicht das normalerweise völlig aus. Denn bei dieser Art von Pflege werden Schmutz, Talg und abgestorbene Hautschuppen entfernt.

Manchmal muss es allerdings sein, dass Sie Ihren Hund unter die Dusche oder in die Badewanne stecken. Bei manchen Hunderassen ist es vor dem Scheren bzw. Schneiden von Fell notwendig, damit die Arbeit leichter von der Hand geht. Und wenn sich Ihr Liebling in Kot oder Aas gewälzt hat, werden Sie des Gestanks mit Bürsten nicht Herr. In diesem Fall müssen Sie zum Wasser und Hundeshampoo greifen. Das ist auch ein wichtiges Stichwort: Wie oft auch immer Sie Ihren Hund baden, verwenden Sie ausschließlich spezielles Shampoo für Hunde. Produkte für Menschen, auch für Babys, greifen die Schutzschicht der Haut des Hundes an.

Hundegeruch – was tun?

Hundebesitzer kennen das: Manchmal riecht der Hund etwas streng. Das kann ganz einfache Ursachen haben: Er hat sich in übelriechendem Dreck gewälzt (Hunde lieben das leider sehr), hat etwas stark Riechendes gefressen oder ist einfach nur nass geworden. Hier hilft das Abtrocknen des Fells, ein Bad bzw. ein Kauspielzeug zur Zahnpflege. Der Geruch oder Gestank Ihres Hundes kann also mit Hundepflege zu tun haben.

Doch manchmal kann auch eine Erkrankung dazu führen, dass der Hund nicht gut riecht. Wenn Sie alle anderen Gründe ausschließen konnten, ist ein Tierarztbesuch unvermeidbar.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Beitrag Was tun gegen Hundegeruch?

Hundepflege ist nicht nur Kosmetik

Wenn wir über Hundepflege sprechen, dann müssen wir natürlich noch weitere Aspekte berücksichtigen. Denn einen Hund zu pflegen, bedeutet nicht nur, sein Fell zu reinigen und auf die Sauberkeit von Pfoten, Augen, und Ohren zu achten.

Zur Hundepflege gehört auch eine vollwertige, gesunde und ausgewogene Ernährung, ausreichend Auslauf und Zeit zum Spielen.

Mit diesen Tipps können Sie sicher sein, dass Sie alles für die Pflege Ihres Hundes tun, so dass er lange gesund und munter bleibt.

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